Land stellt sich hinter Städte im Bemühen um die Hertieleerstände

Land stellt sich hinter Städte im Bemühen um die Hertieleerstände

Bingen, 03.09.2013

Zur Vorbereitung des Treffens der Bürgermeister der ehemaligen Hertie-Städte, zu dem Oberbürgermeister Feser für den 3. Sept. 2013 nach Bingen eingeladen hat, haben sich die Stadtchefs der drei betroffenen rheinland-pfälzischen Städte (Feser, Bingen, Zimmer, Idar-Oberstein und Löffler, Neustadt an der Weinstraße) bei Oberbürgermeister Löffler in Neustadt an der Weinstraße getroffen.Unter Beteiligung der Vertreterin des Wirtschaftsministeriums Rheinland-Pfalz, Frau Dr. Dierks, haben die Oberbürgermeister die regionalpolitische Bedeutung der betroffenen Verkaufsflächen in ihren Städten hervorgehoben. Wichtige Handelsflächen sind dem Markt entzogen und behindern die Städte in der weiteren Einzelhandelsentwicklung. Insbesondere vor dem Hintergrund des wachsenden Online-Handels, ca. 10% des Einzelhandelsumsatzes werden über das Internet getätigt, sind attraktive Angebote in den Stadtzentren erforderlich, um Kundenströme anzuziehen. Diese Tatsachen müssen sich auch bei der Kaufpreisbildung wiederfinden. Denn bisher sind viele Verkäufe an überzogenen Kaufpreisforderungen gescheitert.

Die Oberbürgermeister haben vereinbart, in den Bemühungen zur Lösung des Hertie-Problems nicht nachzulassen. Ganz im Gegenteil will man bei man beim Treffen der „Hertiebürgermeister“ nochmals betonen, nicht eher die Initiative zu beenden, bevor das letzte Haus einer attraktiven, neuen Nutzung zum Wohle der Innenstadt zugeführt sind. Immerhin hat CR Investments Management GmbH noch im vergangenen November angekündigt, innerhalb von 24 Monate alle betroffenen Immobilien zu veräußern. Seitens des Landes wird eine Stärkung der Attraktivität der Städte begrüßt und unterstützt. Auch das Land hat großes Interesse an der Lösung des Problems in den betroffenen Städten.

 

Quelle: Stadt Bingen

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